'Wenn Sie sich waschen und rasieren, haben Sie in drei Wochen einen Job.'

[Karl Marx - M.-U. K. - SPIEGEL]


München: Formulare & Muster-Anträge - rund um ALG II

IGEL Stammtisch-Treffen


Folgende amtliche Formulare und selbst formulierte Musteranträge zu ALG II (Hartz IV, SGB II), zur Grundsicherung (Sozialhilfe, SGB XII) zur Zuweisung einer Sozialwohnung oder einer Notunterkunft (LStVG i.V.m. der bayerischen Gemeindeordnung) und zu vielen anderen sozialrechtlichen Problematiken stehen bereit - solche ohne Link kommen:





    Günstiges Überleben in München
  • Broschüre - des Sozialreferates: günstige Gelegenheiten - bietet keine unabhängige Arbeitlosenberatung
  • Adressenliste: - Kostenloses Essen, Krisenberatung, Kleidung, Gebraucht-Warenhäser, Medizinische Versorgung
  • Kostenlose Essensausgaben - zumeist in Klöstern oder innerhalb kirchlicher Zusammenhänge
  • Hilfsangebote - Knappe Liste der Zentralen Wohnungslosenhilfe - alles auf einer A4 Seite

Münchner Absonderheiten
Die stets aktuellen Formulare zum Arbeitslosengeld II der Bundesagentur für Arbeit. Bei Problemen wegen Nichterreichbarkeit des BA-Servers oder Fragen, wo die alle drei Monate neu versteckten Formuare zu finden sind, wendet Euch bitte an das Kundenreaktionsmanagement Internet der Bundesagentur für Arbeit - aus dem Festnetz kostenlos: 0800 - 45 555-03

In München wird zusätzlich ein Formular verlangt, jedoch nicht veröffentlicht. Die sogenannte Anlage SBH - dient zur Teambildung im jeweiligen Sozialbürgerhaus und wird normalerweise durch die/den Leistungssachbearbeiter_in ohne Wissen (und manchmal auch Wollen) der Betroffenen ausgefüllt. Wer dieses selbst ausfüllt, ist sich wenigstens darüber bewusst. Zudem wäre eine persönliche Vorsprache beim Jobcenter eigentlich nicht mehr notwendig - sie ist zumeist ohnehin nachteilig. Dennoch wird der persönliche Termin der Praxis stets verlangt.
PDF Anlage SBH, PDF

Kein Geld ohne Eingliederungsvereinbarung?
Das Münchner Jobcenter missachtet in seinen internen Dienstanweisungen ('Arbeitshandbuch') sowohl die höchstrichterliche Rechtsprechung als auch die eigenen, bundesweit geltenden Dienstanweisungen ('Hinweise') der Bundesagentur für Arbeit. Deshalb ist es bei der Erstbeantragung wie bei der Weiterbewilligung von ALG-II Leistungen üblich geworden, dass Geldleistungen bis zur Unterzeichnung einer sog. Eingliederungsvereinbarung (EGV) verweigert werden. Die Unterschrift bringt eine_n jedoch freiwillig unfreiwillig in zumeist nur wenig sinnvolle Vermittlungskurse, die Zeit und Energie rauben, sich individuell und ernsthaft um Arbeit zu bemühen. Abhilfe schafft hier nur das Sozialgericht, an das man sich in vielen Fällen nach Ablauf von zwei Monaten und vorheriger Erinnerung des Jobcenters wenden kann - Wehren lohnt sich!
PDFMusterantrag, PDF